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Tage der offenen Tür im Bundesministerium der Justiz

22.08.2011Bei strahlendem Sonnenschein folgten zahlreiche Besucherinnen und Besucher am 20. und 21. August 2011 der „Einladung zum Staatsbesuch“  der Bundesregierung. An diesen beiden Tagen präsentierten nicht nur die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre Aufgaben sowie Schaffensstätten und das Ministerium die zum Geschäftsbereich gehörenden Institutionen, wie z.B. das Bundesamt der Justiz und das Deutsche Patent- und Markenamt, sondern auch Projekte und Initiativen im Bereich des zivilgesellschaftlichen Engagements.

Nach einer kurzen Ansprache der Staatssekretärin im Bundesministerium der Justiz, Dr. Birgit Grundmann, konnten die Besucherinnen und Besucher durch verschiedene Führungen, u.a. zur Architektur und Vergangenheit des Gebäudes, den Dienstsitz des Bundesministeriums der Justiz erkunden. Auf der Bühne im Innenhof sorgte nebenbei ein Unterhaltungsprogramm mit verschiedenen Musikgruppen für Abwechslung.

Wir - als Landesjugendwerk im AWO Landesverband Berlin e.V. - waren erneut für die Kinder- und Jugendbetreuung zuständig und brachten wie im vergangenen Jahr eines unserer aktuellen Projekte mit. Die Kampagne „Ehrenamt – Zeig Gesicht!“ (www.ehrenamtsbotschafter.de), die es sich zum Ziel gesetzt hat, das Ehrenamt mehr ins öffentliche Interesse zu rücken, erfreute sich großer Resonanz.

Auch das Bündnis für Demokratie und Toleranz, eine Initiative gegen Extremismus und Gewalt, mit dem wir im letzten Jahr erstmalig das Bundesministerium der Justiz bespielten, beantwortete erneut Fragen zu Demokratie und Toleranz und informierte über zivilgesellschaftliches Engagement, konkrete Projekte und bundesweite Initiativen. Passend zum Thema war auch der Verein „Gesicht zeigen!“, der für ein tolerantes Deutschland eintritt und bundeweit gegen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus, Antisemitismus und rechtsextreme Gewalt agiert, vertreten.

Die Besucherinnen und Besucher konnten also an beiden Tagen einen kleinen Einblick in die Vielfältigkeit des Bundesministeriums der Justiz und des zivilgesellschaftlichen Engagements gewinnen. Zum Abschluss hatten sie zudem die Möglichkeit, einen ganz anderen Blickwinkel auf die Rechte der Europäischen Menschenrechtskonvention, aus der sich ihre Rechte auf Freiheit, ein faires Handeln oder einfach auf Leben ableiten, zu erhaschen. Denn aufgrund ihres 60-jährigen Bestehens wurde den Besucherinnen und Besuchern die Möglichkeit gewährt, ihre Rechte einmal als eindrucksvoll inszenierte und „anfassbare“ Ausstellung des Europarates „Rechte, Menschen“ zu erleben.

Einladung zum Staatsbesuch