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„Klein, aber fein“ – das Landesjugendwerk Berlin wählt einen neuen Vorstand

21.09.2010Am 18. September 2010 hieß es für die Berliner Jugendwerk(l)erinnen und Jugendwerk(l)er wieder auf in die Spukvilla zur diesjährigen Landesjugendwerkskonferenz, um Beschlüsse zur Zukunft des Verbandes zu fassen und einen neuen Vorstand zu wählen.

Mit hohem Besuch fand am letzten Samstag die Berliner Landesjugendwerkskonferenz 2010 statt. Neben zahlreichen Jugendlichen konnte der alte und neu gewählte Vorsitzende Claudius Reh Vertreter des Bundesjugendwerkes (Geschäftsführer Dennis, die Beisitzenden des BJW-Vorstandes Dave und Emanuel) sowie den Landesgeschäftsführer der Berliner Arbeiterwohlfahrt Hans-Wilhelm Pollmann begrüßen. Als besonderer Gast wohnte Mechthild Rawert, Mitglied des deutschen Bundestages – abgeordnet für den Berliner Bezirk Tempelhof-Schöneberg, der diesjährigen Konferenz bei und sprach auch das Grußwort.

In ihrem Grußwort betonte Mechthild Rawert: „Bildung ist das A und O für die Zukunft unserer Gesellschaft, das Landesjugendwerk Berlin leistet hierzu durch außerschulische Bildung und den Jugendclub Lindenhof einen erheblichen Beitrag im Bezirk“. Weiterhin dankte sie dem Jugendwerk für sein zivilgesellschaftliches Engagement als wichtiges und relevantes Stück Partizipation. Auch Hans-Wilhelm Pollmann lobte in seiner Ansprache die enge und ergebnisorientierte Zusammenarbeit sowie die verstärkte Teilhabe des Jugendwerkes an Aktivitäten der AWO mit der augenzwinkernden Bemerkung:„Das Jugendwerk ist Stachel im Fleisch der AWO und das ist auch die Aufgabe dieses Jugendverbandes“.

Im Anschluss galt es dann, die Beschlüsse der Bundesjugendwerkskonferenz im Mai 2010 auch auf Landesebene anzugehen. Nach knapp viermonatiger Vorbereitungszeit und kurzer Vorstellung verabschiedeten die Delegierten einstimmig die neue Landessatzung sowie den neuen Antrag auf Mitgliedschaft – ein Highlight, denn dieser ermöglicht ab sofort die kostenlose kombinierte JW-AWO-Mitgliedschaft. Dieser Beschluss wurde vor allem durch die jugendfreundliche und zukunftsorientierte Verbandspolitik der Berliner AWO möglich, die diesen Schritt voll und ganz unterstützt.

Die Landesjugendwerkskonferenz wählte zudem einen neuen Vorstand für das Landesjugendwerk der AWO Berlin, der in den nächsten zwei Jahren die Entscheidungen und Geschicke in der Hand hält. Sowohl Annett Wagner (als stellvertretende Vorsitzende) als auch Claudius Reh (Vorsitzender) wurden dabei durch die Konferenz bestätigt. Neu im Vorstand ist Jana Tosch als Beisitzerin (die sich zuvor im “Arbeitskreis Urlaub“ und bei der Ferienfreizeit nach Beeskow engagierte). Per Akklamation wurden Sandy Neugebauer, ehemalige Vorstandsvorsitzende und vormalige Revisorin, sowie Frederik Spindler, ehemaliger stellvertretender Vorsitzender, in die Revision berufen.