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"Freude ist die beste Medizin" - Die Wohltätigkeitsveranstaltung vom Landesjugendwerk der AWO Berlin

07.12.2010Um den Kindern, die über Weihnachten im Krankenhaus sind, eine Freude zu machen, hat sich das Landesjugendwerk dieses Jahr etwas ganz besonderes einfallen lassen. Wir haben von diversen Unternehmen Sachspenden, Spielsachen und Bücher gesammelt, die am 20.12.2010 an die Kinder- und Jugendpsychiatrie des St. Joseph Krankenhauses übergeben werden.

Die Idee für die Wohltätigkeitsveranstaltung stammt von einer unserer FSJ’lerinnen, die im Rahmen ihres Freiwilligen Sozialen Jahres dieses Projekt durchführt.

Wir sind begeistert von dem Engagement der Unternehmen, die uns mit ihren großzügigen Spenden unterstützt haben. Wir haben Bücher und Gesellschaftsspiele sowie 3.000 Mal- und Rätselhefte erhalten, die nun dem St. Joseph Krankenhaus gespendet werden. So kann dort das Angebot an Spielsachen für die Kinder erweitert werden. Zusätzlich haben wir diverse Fan-Artikel erhalten, die wir den Kindern persönlich zu Weihnachten schenken möchten.

Am 20. Dezember 2010 werden im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung im Krankenhaus die gesammelten Spielsachen übergeben. Anschließend findet ein kleiner Rundgang durch die Station statt, bei dem der“ Weihnachtsmann“ die Geschenke an die Kinder übergeben wird.

Wir freuen uns sehr darauf, das Projekt gemeinsam im Krankenhaus ausklingen zu lassen und möchten uns noch einmal recht herzlich bei allen bedanken, die unser Projekt unterstützt haben!

Persönliches Statement von Jacqueline Pressel

Ich möchte mich hiermit recht herzlich bei dem Landesjugendwerk der AWO Berlin und bei dem AWO Landesverband Berlin e.V. dafür bedanken, dass sie mir im Rahmen meines Freiwilligen Sozialen Jahres die Möglichkeit geboten haben, meine Idee von einer Wohltätigkeitsveranstaltung in die Tat umzusetzen.

Zu Beginn des Projektes schien alles relativ einfach. Nach und nach jedoch fallen einem immer wieder neue Sachen ein, die noch erledigt werden müssen, es kommen neue Ideen, wie man das Projekt noch interessanter gestalten kann, es treten Fragen auf über Rechtsangelegenheiten.

Was muss ich für die Herstellung eines Werbeflyers beachten? Wie geht man mit der Presse um? Darf man einfach so auf der Straße Spenden sammeln?

Und da ich keine Berufserfahrungen in diesem Bereich habe, fielen mir manche Sachen doch etwas schwerer. Eine Spendenanfrage ist nicht einfach in 10 Min. geschrieben, sondern konnte auch mal 40 Min. in Anspruch nehmen.

Ich möchte mich bei allen bedanken, die mich bei der Organisation unterstützt haben; der Pressereferentin des AWO Landesverbandes Berlin e.V. , dem Vorstandsvorsitzenden des Landesjugendwerks Claudius Reh, meinem FSJ-Kollegen und Freund Robert Stephani sowie der Geschäftsführung und der gesamten Geschäftsstelle des Landesjugendwerks.

Ich muss zugeben, dass ich sehr erstaunt war, die Kooperationspartner und die Sponsoren von meinem Projekt überzeugen zu können. Es ist nicht selbstverständlich, einem jungen Mädchen ohne Berufserfahrung solch ein Vertrauen entgegenzubringen und sie in ihrem Vorhaben zu unterstützen. Auch ihnen gilt mein besonderer Dank.

Leider konnte ich das Konzept nicht ganz so umsetzen, wie ich es geplant hatte. Am 19. Dezember war ein Wohltätigkeitsevent auf dem „Weihnachtszauber Gendarmenmarkt“ mit verschiedenen musikalischen Darbietungen geplant. Aus verbandsinternen Gründen, haben wir uns dann jedoch entschieden, die Veranstaltung nicht durchzuführen.

Ich freue mich sehr darüber, dass wir zahlreiche Spenden erhalten haben und somit den Kindern im St. Joseph Krankenhaus eine Freude machen können.

Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!