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Ehrenamtsbotschafter

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Cornelia Behm, 59
Mitglied des Bundestages & Diplom-Agraringenieurin
ehrenamtlich engagiert
"Ehrenamt heißt, sich selbst aktiv und verantwortungsvoll in die Gesellschaft einbringen"
"Ehrenamtlich tätige Menschen prägen das Gesicht einer lebendigen Zivilgesellschaft. Für das Leben in der Gemeinschaft reichen bezahlte Dienstleistungen, die sich am Geldbeutel der Empfänger, an der Leistungsfähigkeit der Institutionen und an den gesetzlichen Rahmenbedingungen orientieren, nicht aus. Wer mehr als die Sicherung der soziokulturellen Grundbedürfnisse haben will, ist auf das Ehrenamt angewiesen. Und wer etwas im eigenen Interesse liegendes für einen Kreis weiterer Menschen tut, erfährt so nicht nur die Befriedigung eigener Bedürfnisse, sondern Anerkennung und Zuspruch aus der Gesellschaft. Trotz Familie und Berufstätigkeit habe ich mich immer auch ehrenamtlich betätigt. In der Schulzeit war es die Betreuung behinderter Kinder, später das Engagement in der Kirchgemeinde und heute bin ich nicht nur beruflich in der Bundespolitik, sondern mische auch noch kommunalpolitisch ein bisschen mit und bin Mitglied in ca. 20 Vereinen und Initiativen. Das erweitert den Horizont, macht anderen und mir Freude und befördert gesellschaftlich gewünschte Vorhaben auch da, wo Politik, Verwaltung und Wirtschaft mitunter versagen."
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Florian Bernschneider, 23
Mitglied des Bundestages und Betriebswirt
ehrenamtlich engagiert
"Wer immer nur in die Fußstapfen anderer tritt, wird nie eigene Spuren hinterlassen!"
Ich bin seit meinem 14. Lebensjahr ehrenamtlich aktiv. Zunächst als Schülersprecher meiner Schule, sowie im Stadtschülerrat und dem Schulausschuss in Braunschweig. Dieses Engagement in der Schülervertretung brachte mich auch zur Politik: Erst zu den Jungen Liberalen (JuLis) und später zur FDP. Ich habe Politik seit dem immer als Hobby gesehen und durfte bei den JuLis und der FDP in verschiedenen Ehrenämtern Verantwortung übernehmen. Mein Ziel war es also nicht auf Biegen und Brechen Berufspolitiker zu werden und trotzdem freue ich mich natürlich, dass aus dem Ehrenamt, also meinem Hobby mittlerweile Beruf geworden ist und ich mit 22 Jahren als jüngster Abgeordneter in den Deutschen Bundestag einziehen durfte. Aber egal wie lange ich diese Aufgabe wahrnehme, schon heute steht fest: Ich will mich auch zukünftig ehrenamtlich für Politik engagieren und bin deswegen weiter bei den JuLis und der FDP aktiv. Ein Motto der Jungen Liberalen lautet „Machen wir´s besser.“ – und genau darum geht es auch: Nicht nur meckern, sondern selbst etwas verändern. Das ist wohl der Antrieb, den viele von uns haben, die sich freiwillig für etwas engagieren. Im Übrigen mit viel Erfolg: Egal wo man hinsieht, unsere Gesellschaft wäre nicht so wie sie ist und vor allem nicht so lebenswert, wenn sich nicht an vielen Stellen Menschen engagieren würden. Und was man dabei nicht vergessen sollte: Nicht nur die Gesellschaft profitiert vom Engagement, sondern jeder Einzelne profitiert auch für sich selbst. Freundschaften werden geschlossen, man schaut über den Tellerrand seines eigenen Alltags hinaus und entwickelt ganz nebenbei auch Fähigkeiten, die für das eigene Berufsleben wichtig sein können. So achten immer mehr Arbeitgeber darauf, welche Erfahrungen gerade junge Menschen im Ehrenamt schon gesammelt haben. Wer aktiv war und sich für unsere Gesellschaft engagiert hat, bekommt so häufig einen Pluspunkt bei der Bewerberauswahl. Deswegen möchte ich gerade an junge Menschen appellieren: Engagiert Euch, setzt Euch ein! Ihr tut es für unsere Gesellschaft, aber auch für Euch selbst. Und das Beste ist, dass für jeden etwas dabei ist: Ob nun bei der Feuerwehr, im Musikverein, in einer Partei, im Sportclub usw. Es gibt auch Angebote, bei denen man ein Jahr ganz konzentriert aktiv werden kann, wie zum Beispiel in einem Freiwilligendienst (FSJ und FÖJ) oder über einen längeren Zeitraum, wie ich bei den JuLis.
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Steffen Bilger, 31
direkt gewählter Bundestagsabgeordneter für den Wahlkreis Ludwigsburg und Landesvorsitzender der Jungen Union Baden-Württemberg
ehrenamtlich engagiert
"Politik ist mehr als das Kreuz auf dem Wahlzettel!"
"Seit meiner frühen Jugend engagiere ich mich ehrenamtlich und in verschiedenen Positionen für die Junge Union und die CDU. Ausschlaggebend für meine Mitarbeit in der Politik waren die prägenden Jahre des Mauerfalls und der Wiedervereinigung. Das entschlossene Handeln von Helmut Kohl und anderen im historisch richtigen Augenblick hat nicht nur die innerdeutsche Grenze eingerissen, sondern auch mich von der Notwendigkeit politischen Engagements im demokratischen Gemeinwesen überzeugt. Die gemeinsame Arbeit mit Gleichgesinnten in der Jungen Union gibt mir seitdem die Möglichkeit, mich nicht nur bspw. über bestehende gesellschaftliche Probleme ärgern zu müssen, sondern aktiv daran mitarbeiten zu können, diese zum Besseren zu ändern. Ein besonderes Anliegen ist es mir dabei, die Interessen der jungen, unserer Generation, mit den ebenso berechtigten Interessen der älteren Generationen in Einklang zu bringen. Nicht zuletzt die zahlreichen Ehrenämter, in denen sich entweder Junge für Alte oder Alte für Junge engagieren, beweisen, wie wichtig dieser "Kompromiss der Generationen" für unsere Gesellschaft ist. Unsere Demokratie ist nur so gut, wie die Menschen, die sich in ihr engagieren. Sie lebt vom Einsatz der vielen Ehrenamtlichen, die im Großen wie im Kleinen für das Miteinander von uns allen arbeiten."
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Lothar Binding, 60
Bundestagsabgeordneter
ehrenamtlich engagiert
"Die Zivilgesellschaft ist der Nährboden der Demokratie - Sie lebt vom Bürgerschaftlichen Engagement, vom freiwilligen und unentgeltlichen Einsatz, den Bürgerinnen und Bürger tagtäglich leisten."
"Viele Millionen Menschen in Deutschland leisten vorübergehend oder über einen längeren Zeitraum, Dienst für andere Menschen. In der Kultur, bei sozialer Arbeit, in der Kinder- und Jugendarbeit, im Sport, in der Frauenarbeit, der Senioren- und Behindertenhilfe, für Familien, im Katastrophenschutz, bei der Feuerwehr, in Kleingärtner- und Bürgervereinen, für den Umweltschutz, den Tierschutz, in den Kirchen - überall finden wir ehrenamtliches bzw. bürgerschaftliches Engagement."
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Matthias W. Birkwald, 49
Mitglied des Deutschen Bundestages
ehrenamtlich engagiert
"Sozial und solidarisch; füreinander einstehen."
"Freiwilliges bürgerliches Engagement bereichert das gesellschaftliche Leben. Eine demokratische Gesellschaft lebt auch von diesem Enga­ge­ment. In ihm spiegelt sich u.a. auch der Mut von Bürgerinnen und Bürgern wider, ihre Angelegenheiten selbst in die Hand zu nehmen und für Andere einzustehen. Hierzu ge­hö­ren z.B. die diversen Tafeln und Vereine, die Essen, Kleidung und andere Bedarfs­artikel für Menschen aus wirtschaftlich schwa­chen Verhältnissen organisieren und kostenfrei zur Verfügung stellen. Ehrenamt, Freiwil­ligenarbeit und Selbsthilfe müssen in unserer Ge­sell­schaft einen höheren Stellenwert bekommen und dürfen keinesfalls dazu genutzt werden, dass sich der Staat immer weiter aus seiner sozialen Verantwortung stiehlt."