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Ehrenamtsbotschafter

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Reiner Deutschmann, 57
Mitglied des Deutschen Bundestages
"Ehrenämter sind ein Zeichen gelebter Liberalität. Jeder kann sich dort einbringen, wo er es für am sinnvollsten hält."
"Ehrenämter erfüllen nicht nur gesellschaftliche und soziale Funktionen, weil sie für den Zusammenhalt einer Gesellschaft sorgen. Ohne die Millionen Ehrenamtlichen wäre unser Land heute nicht eine der führenden Industrienationen. So sind sie auch ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Wir können stolz darauf sein, dass es in unserem Land so viele Menschen gibt, die ihre Freizeit in den Dienst der Gesellschaft stellen. Gerade auch deshalb müssten Bürger, die sich ehrenamtlich betätigen, eine stärkere Würdigung durch die Gesellschaft erfahren.Ich selbst bin Mitglied in sieben Vereinen und Organisationen. Besonders erwähnen möchte ich dabei mein Engagement als Vorsitzender des KRABAT e.V., dem es ein ganz wichtiges Anliegen ist, die Sprache und Traditionen des sorbischen Volkes zu erhalten, denn darauf gründet sich seine Identität. Dabei stehen wir auch für eine nachhaltige regionale Entwicklung der zweisprachigen Lausitz."
kein Bild von Marius Duße
Marius Duße, 20
Azubi zum Bürokaufmann
Jugendfreizeitgruppenleiter
"Einsetzen für das, was einem wichtig ist!"
Nach meinem Outing war der erste Kontakt den ich zur schwulen Szene bzw. LSBT-Community hatte das Jugendnetzwerk Lambda. Ich hatte zwar nie ein Problem mit meinem Coming-Out fühlte mich aber trotzdem super verstanden und gut aufgehoben. Lambda und die die Leute die ich da kennen lernen durfte haben mich sehr geprägt. es sind wundervolle Freundschaften entstanden und ich konnte mich persönlich weiterentwickeln. Irgendwann kam ich an dem Punkt an, dass ich etwas von diesem schönen Gefühl zurück geben wollte und gleichzeitig dafür sorgen wollte, dass sich alle anderen und gerade die "Neuen" mindestens genau so gut aufgehoben fühlen wie ich.
Nachdem ich ein Jahr einfach Teilnehmer in einer Freizeitgruppe für schwule und bisexuelle Jungs war, habe ich diese dann übernommen.
Nachdem ich in zahlreichen Projekten reingeschnuppert und mitgewirkt habe, habe ich auch ein halbes Jahr später eine eigene gemischte LSBTI-Gruppe gegründet.
Und jetzt gerade habe ich auch noch eine Sportgruppe ins Leben gerufen. Bei Großveranstaltungen wie z.B. den CSD bin ich auch immer mit dabei wenn es um die Organisation und die Deko geht.
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Danny Eichelbaum, 36
Mitglied des Landtages Brandenburg
ehrenamtlich engagiert
" Nicht reden, sondern handeln."
"1998 wurde ich zum ersten Mal als Abgeordneter in die Stadtverordnetenversammlung Jüterbog und in den Kreistag Teltow-Fläming gewählt. Seit dem läßt mich die Kommunalpolitik nicht mehr los. Gerade hier vor Ort kann man viel bewegen. Mich in der Kommunalpolitik zu engagieren ist für mich eine Herzensangelegenheit. Hier werden wichtige Entscheidungen getroffen, die uns alle betreffen: Von der Sanierung der Straße vor der Haustür bis hin zum Ausbau der Betreuung in den Kitas und Schulen. Wo kann man sonst Politik so nahe vor Ort mitgestalten? Es ist mir wichtig , als Bürger auch etwas für meine Heimatstadt zu tun und zu einem funktionierenden Gemeinwesen meinen Beitrag zu leisten."
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Dietmar Dr. Eisenhammer, 67
Pensionär
Deutsch-Französisches Senioren-Netzwerk PAMINA
"Europa braucht die Älteren."
Nach einem erfüllten Arbeitsleben bin ich jetzt im Alter von 67 seit mehr als 6 Jahren als „Älterer Freiwilliger“ ehrenamtlich grenzüberschreitend engagiert sowie als Berater und Experte in europäischen Aktivitäten und Projekten eingebunden. Das Schöne an meinen neuen Aktivitäten ist: ich mache fast die gleiche Arbeit wie früher, nur jedoch im Bereich der „Älteren Freiwilligen“ und mit dem Unterschied: ich mache alles freiwillig und bestimme mich selbst. Durch solche Aktivitäten bleibe ich aktiv und unternehmungslustig. Ich darf deshalb alle Senioren ermuntern, sich ebenfalls freiwilligen zu engagieren. Es lohnt sich!
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Rainer Erdel, 55
Landwirtschaftsmeister, zweiter Bürgermeister der Marktgemeinde Dietenhofen und Mitglied des Deutschen Bundestages.
ehrenamtlich engagiert
"Anpacken für meine Region: Seit 1973 bei der Freiwilligen Feuerwehr Herpersdorf!"
"Seit beinahe vierzig Jahren bin ich Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr meiner Heimatgemeinde, im Frühjahr 2010 wurde ich für meine 25-jährige Tätigkeit als Vorsitzender geehrt. Unsere Feuerwehr ist nicht nur für den Brandschutz zuständig, sondern bietet auch die Gelegenheit, sich gemeinsam mit Nachbarn und Bewohnern für das Hab und Gut, das Eigentum und das Leben meiner Mitbürgerinnen und Mitbürger einzusetzen. Egal ob es sich um eine Ölspur auf einer vielbefahrenen Straße oder um einem umgestürzten Baum handelt: Teamwork steht an vorderster Stelle; Alter, Beruf oder persönliche Sorgen spielen keine Rolle mehr. Wir alle wurden im Gruppenrahmen ausgebildet, somit können und müssen alle Tätigkeiten innerhalb der Gruppe von Jedem beherrscht werden. Das stärkt Verantwortungsbewusstsein und Zusammenhalt. Und genau diese Eigenschaften sind so wichtig für unsere Gesellschaft, auch heute! Mein Wunsch: Mehr Engagement von Jugendlichen, auch bei der Freiwilligen Feuerwehr!"