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Ehrenamtsbotschafter

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Bernhard Brinkmann, 58
Mitglied des Deutschen Bundestages
"Ehrenamt ist Ehrensache!"
"Die moderne Sozialgesellschaft ist ohne ehrenamtlich Engagierte undenkbar. Als direkt gewählter SPD-Bundestagsabgeordneter in Hildesheim weiß ich, wie wichtig Ehrenamtliche für eine Stadt und einen Landkreis sind. Zahlreiche Vereine, Verbände und soziale Einrichtungen könnten ohne den selbstlosen Einsatz zahlreicher Bürgerinnen und Bürger nicht existieren - das gilt für meinen Wahlkreis ebenso wie für ganz Deutschland. Aber sich für andere, sich für das Gemeinwesen zu engagieren ist immer noch nicht selbstverständlich. Dieser Einsatz kostet Zeit, Kraft und manchmal auch Nerven. Deshalb betone ich immer wieder, dass die Engagierten noch mehr Anerkennung brauchen. Denn erst durch das Engagement von aktiven Bürgerinnen und Bürgern werden Gemeinden zu Orten der lebendigen Begegnung, der Toleranz und des sozialen Miteinanders. Frauen wie Männer, Junge wie Alte, Deutsche wie Migranten … jeder von uns sollte sein Potential zur Ergänzung sozialer Angebote einbringen. Die SPD hat schon immer erfolgreiche Infrastrukturen, wie Netzwerke oder Freiwilligenagenturen gefördert und Beteiligungsmöglichkeiten geschaffen, um engagierte Bürgerinnen und Bürger mitzunehmen. Als Politiker bin ich immer gern dabei, wenn es gilt, Anreize zu schaffen und Hindernisse aus dem Weg räumen. Die Freude am Engagement muss unterstützt werden."
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Edelgard Bulmahn, 59
Bundesministerin a.D.
ehrenamtlich engagiert
"Ehrenamt tut uns allen gut, deshalb: Mehr Engagement wagen!"
"23 Millionen Menschen in Deutschland sind ehrenamtlich und freiwillig aktiv. Sie engagieren sich in Vereinen und Initiativen, in Parteien, Kirchen und Gewerkschaften. Freiwilliges Engagement ist in unserer Gesellschaft nicht nur wichtig, sondern inzwischen nicht mehr wegzudenken. Gerade im Bereich der Jugend- und der Jugendverbandsarbeit leisten viele engagierte junge Menschen unverzichtbare Beiträge und lernen durch ihr freiwilliges und selbstbestimmtes Engagement in demokratisch organisierten Strukturen Politik im Kleinen kennen. Wer sich freiwillig engagiert, leistet einen Beitrag zu einer Gesellschaft, die auf Vertrauen und Solidarität, Eigeninitiative und Verantwortung setzen kann."
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Marco Buschmann, 33
Mitglied des Deutschen Bundestages und Rechtsanwalt
seit Jahren politisch ehrenamtlich engagiert
"Recht hat wenig Sinn, wenn es die Freiheit nicht schützt. (Thomas Dehler) Dafür setze ich mich ein - in meiner Partei und in meinem Beruf."
"Gerechtigkeit ist der Antrieb, der mich zur Politik geführt hat. Als ich 17 Jahre alt war, versagte während des Englischunterrichts der altersschwache Videorekorder meiner Schule. Unsere Lehrerin schimpfte über die ungerechte Finanzausstattung der verschiedenen Schulformen. Diese Ungleichbehandlung hielt ich für ungerecht. Da begann ich mich für Politik zu interessieren und trat 1994 in die FDP und bei den Jungen Liberalen ein. Seit dieser Zeit war ich in verschiedenen Parteigremien ehrenamtlich tätig: u.a. als stellvertretender Landesvorsitzender für Programmatik der Jungen Liberalen Nordrhein-Westfalen, als Mitglied im erweiterten Bundesvorstand der Jungen Liberalen, als Mitglied im Bezirksvorstand der FDP Ruhr sowie im Kreisvorstand der FDP Gelsenkirchen. Mein ehrenamtliches Engagement galt vor allem einer liberalen Rechtspolitik. Ein Höhepunkt dabei war die Mitwirkung am Beschluss "Liberale Innen- und Rechtspolitik sichert Bürgerrechte" im Jahr 2005 auf dem Bundesparteitag der FDP in Köln. Genauso viel Freude machte mir aber auch die Arbeit am Grundsatzprogramm der Jungen Liberalen "Humanistischer Liberalismus - für die Zukunft gedacht 2008/2009". Hinter meiner Parteiarbeit steht der Wunsch, mich für die Gesellschaft zu engagieren. Ich möchte den Anliegen der Bürger ein offenes Ohr geben und Ihnen politische Lösungsmöglichkeiten aufzeigen. Dies kann ich seit der Bundestagswahl 2009 umso mehr, da ich das Glück hatte, mein Ehrenamt zum Beruf machen zu dürfen."
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Emine Demirbüken-Wegner, 49
Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin, Bundesvorstandsmitglied der CDU-Deutschland
ehrenamtlich in der Kommunalpolitik engagiert
"Was man lernen muß, um es zu tun - das lernt man, indem man es tut!" (Aristoteles)
"Eigenverantwortung und Nächstenliebe: Will man nach diesen Prinzipien sein Leben mitgestalten, dann ist der Weg zum ehrenamtlichen Engagement in unserer individualisierten Gesellschaft zwingend."
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Bundesvorstand des Jugendwerks der AWO, 27
ehrenamtlicher Bundesvorstand
"Das Leben ist unser!"
"Seit seiner Gründung im Jahr 1978 veranstaltet das Bundesjugendwerk der AWO unter seinem Dach Arbeitstagungen, Seminare und Treffen für die Jugendwerk(l)erInnen in ganz Deutschland Das Jugendwerk ist ein Verband von jungen ehrenamtlich engagierten Menschen, basierend auf dem Prinzip der Mitgliedschaft und des Mitmachens. Wir sind der Überzeugung, dass unsere Verbandsarbeit die Möglichkeit bietet, solidarische Demokratiebildung erlernbar und vor allem erlebbar zu machen.Der Aufgabenschwerpunkt des Jugendwerkes liegt in der Gruppenarbeit mit Kindern und Jugendlichen. Die Bildungsarbeit im Jugendwerk ist Teil der außerschulischen Kinder- und Jugendbildung. In unserer pädagogischen Arbeit bieten wir Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, an unseren Angeboten wie etwa Ferienfahrten, Seminaren, Aktivitäten in Jugendclubs, Gedenkstättenfahrten, internationalen Begegnungen, Gremienarbeit, politischen Aktivitäten, Spielmobilaktionen, etc. teilzunehmen, aber vor allem auch aktiv mitzugestalten. Unsere Angebote stehen allen Kindern und Jugendlichen offen. Sie richten sich jedoch vor allem auch an Kinder und Jugendliche, die von gesellschaftlicher Benachteiligung und von Armut betroffen sind. Gemeinsam engagieren wir uns, um jungen Menschen Partizipationsmöglichkeiten an einem schönen und gleichberechtigten Leben zu ermöglichen."