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Ehrenamtsbotschafter

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Stefan Ziller, 29
Mitglied im Berliner Abgeordnetenhaus
ehrenamtlich engagiert
"Ohne ehrenamtliches Engagement funktioniert unsere Gesellschaft nicht!"
"Eine Gesellschaft ohne ehrenamtliches Engagement kann ich mir nur schwer vorstellen. Ich habe mich nach meinem Abitur vielfach ehrenamtlich engagiert. Sei es im Fußballverein oder politisch in der JugendBVV Marzahn- Hellersdorf. Noch heute engagiere ich mich beispielsweise im Rahmen der lokalen Agenda 21 in Berlin oder im Netzwerk Grundeinkommen. Ich wünsche mir, dass ehrenamtliches und freiwilliges Engagement in unserer Gesellschaft noch besser anerkannt wird. Mit der Ehrenamtspreisverleihung der Bezirksverordnetenversammlung in Marzahn-Hellersdorf oder auch der dortigen Freiwilligen-Agentur gibt es in meinen Bezirk gute Beispiele."
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E. Jürgen Zöllner, 65
Senator für Bildung, Wissenschaft und Forschung in Berlin
ehrenamtlich engagiert
"Ehrenamt ist ehrenwert!"
"Ich will gar nicht drumrum reden: Als Senator habe ich einen 6-bis- 7-Tage-in-der-Woche-Job, der für wirkliche Ehrenamtstätigkeit kaum mehr Zeit lässt. Aber das ändert nichts daran, dass ehrenamtliche Tätigkeit, Freiwilligenarbeit, Volunteering aus meiner Sicht unermesslich wichtig sind für unser Land, unsere Stadt, unser Zusammenleben. Ehrenamt - das heißt Leistung, ohne nach Belohnung zu rufen, das heißt Arbeit, ohne auf Karriere zu hoffen, das heißt Einsatz, ohne auf die Uhr zu schauen. Tausende Menschen jeden Alters sind in Berlin ehrenamtlich tätig: Damit bereichern sie unser Leben - egal ob sozial, kulturell, sportlich oder sonstwie -, aber auch ihr eigenes Leben wird reicher an Sinn, an Erfahrung und an Freude."
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Willi Zylajew, 60
Mitglied des Deutschen Bundestages
ehrenamtlich engagiert
"Soziales Engagement statt Frust und Langeweile!"
"Seit fast 50 Jahren engagiere ich mich in Ehrenämtern. Als Jugendlicher habe ich mich unter anderem als Leiter der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG), Jugendvertreter im DGB Ortskartell und Dekanatsjugendleiter beim Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) eingebracht. Die Freude an dieser Arbeit hat mich motiviert, später Sozialarbeit zu studieren. Heute bin ich Mitglied in diversen sozialen und kulturellen Vereinen und arbeite weiterhin ehrenamtlich. Ein Drittel aller Deutschen engagiert sich heutzutage ehrenamtlich. Dieses enorme Potenzial könnten wir nie mit staatlichen Mitteln ausgleichen. Ohne Menschen, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen und sich mit Zeit für andere einzusetzen, ist keine starke Gesellschaft lebensfähig. Die Eigenverantwortlichkeit und die Solidarität der Menschen stehen für mich im Mittelpunkt des Sozialstaates. Die Freude, etwas Gutes, etwas Wichtiges geleistet zu haben, sich zu engagieren, kann man durch Geld nicht aufwiegen. Besonders für die Jugendlichen bietet freiwilliges Engagement eine gute Gelegenheit, ihre Ideen einzubringen, Verantwortung zu übernehmen. Die ehrenamtliche Mitarbeit fördert ihre persönliche Entwicklung, ermöglicht wichtige Erfahrungen und bietet neue Kontakte - alles, was heute auch am Arbeitsmarkt gefragt ist."