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Ehrenamtsbotschafter

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Anne Böttcher, 32
Volljuristin, AWO-Landesgeschäftsführerin
ehrenamtlich engagiert
"Machen, nicht meckern!"
"Mein halbes Leben engagiere ich mich kommunal- und sozialpolitisch. Hört sich gut an, ist aber nicht immer ganz einfach. Denn Engagement kostet viel Zeit und vor allem: gute Ideen. Im Jahr 2003 habe ich mich in meiner Heimatgemeinde Zeuthen im wunderschönen Landkreis Dahme-Spreewald zur Wahl in die Gemeindevertretung und in den Kreistag gestellt. Und ich hatte Erfolg. Seither arbeite ich dafür, das Leben für die Menschen in unserer Region lebenswerter zu gestalten. Meine Begeisterung für Kommunalpolitik wird natürlich dadurch genährt, dass man in Gemeindevertretung, Stadtverordnetenversammlung oder Kreistag direkt sehen und erleben kann, wie sich die Beschlüsse, die man selbst erarbeitet hat, tatsächlich auswirken. Das macht einfach Spaß und ist alles andere als langweilig oder trocken! Ich möchte all diejenigen, die sich bisher auf die Zuschauer-Position zurück gezogen haben, ermuntern und auffordern, mitzumachen. Unsere Heimat und ihre Rahmenbedingungen können nur so lebens- und liebenswert sein, wie wir sie durch unser Engagement gestalten! Deshalb ist es besser, die Ärmel hochzukrempeln und sich mit Gleichgesinnten zusammenzutun, um etwas zu bewegen, als ewig nur zu meckern!"
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Norbert Brackmann, 56
Mitglied des Deutschen Bundestages
ehrenamtlich engagiert
"Ehrenamt hilft leben - egal wo!"
"Seit über 40 Jahren engagiere ich mich bei der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft e.V. (DLRG). Begonnen habe ich als Rettungsschwimmer, jetzt helfe ich als Rettungsassistent. Im Jahr 2009 sorgten dort über eine Million ehrenamtliche Helfer mit 13 Millionen geleisteten Stunden dafür, dass die Menschen in Deutschland sicher Spaß am und im Wasser haben konnten. Sie bewahrten 723 Menschen vor dem Ertrinken. Diese Zahlen zeigen, was den besonderen Reiz des ehrenamtlichen Engagements ausmacht. Für mich ist es besonders wichtig, dass mein persönlicher Beitrag Menschen direkt hilft. Das öffnet mir die Augen für die akuten Problemen der Bürger und bringt mir Erfüllung. Ob es nun auf der Wasserrettungsstelle, im Schwimmbad, auf dem Rettungsboot oder in der Organisation ist: Jeder einzelne Freiwillige trägt zur Sicherheit von Mitmenschen bei. Ehrenamtliches Engagement ist der freiwillige Dienst vom Bürger am Bürger. Ohne geht es nicht. Nur wenn wir einander solidarisch helfen, kann unsere Gesellschaft funktionieren. Dabei ist es völlig egal ob man den Nachbarn zur Hand geht, älteren Mitbürgern im Alltag hilft, im Sportverein Kindern und Jugendlichen Werte vermittelt oder eben dafür sorgt, dass das Baden in Deutschland sicher ist. Wichtig ist, dass man etwas tut. Denn nur dann leben wir alle miteinander, nicht nebeneinander her."
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Klaus Brandner, 61
Mitglied des Deutschen Bundestages
ehrenamtlich engagiert
"Gebraucht zu werden schafft Lebenssinn."
"Beinahe jeder Mensch in Deutschland ist Mitglied eines Vereins. Sei es nun der Fußballclub der Stadt, die freiwillige Feierwehr oder der Kirchenchor der Gemeinde. Überall finden sich ehrenamtliche Strukturen, in denen die Menschen freiwillig etwas erstaunliches leisten. Ihr Einsatz für das Miteinander und ihr Ideenreichtum schafft Orte der lebendigen Begegnung, der Toleranz und des sozialen Miteinanders. Dies ist die Grundlage für eine friedliche Gesellschaft und eine funktionierende Demokratie, denn nur wer mitmacht und sich engagiert, kann auch mitgestalten. Deshalb habe ich mich schon in frühen Jahren im Betrieb während der Berufsausbildung als Jugend- und Auszubildendenvertreter und außerbetrieblich als Kreisjugendausschussvertreter der Gewerkschaften sowie in der SPD, den Falken und verschiedenen Vereinen, später als Betriebsrat, Gewerkschaftssekretär und seit 1998 als Bundestagsabgeordneter engagiert. Mein Leitmotto war und ist, dass man nur gemeinsam und mit viel Einsatz etwas erreichen kann. Dieses Engagement für die Menschen in unserem Land ist mittlerweile sinnstiftend in meinem Leben geworden."
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Willi Brase, 59
Mitglied des Bundestags
DGB-Regionsvorsitzender Südwestfalen
"Wer heute nur für sich selbst sorgen will, verspielt mit der Zukunft anderer auch die eigene." (Gustav Heinemann, ehemaliger Bundespräsident)
"Seit meinem 15. Lebensjahr bin ich in verschiedenen Feldern ehrenamtlich tätig - vom Sport über Jugendzentrumsbewegungen bis hin zur gewerkschaftlichen Jugendarbeit und ehrenamtlichen politischen Tätigkeit. Die Demokratie lebt durch das freiwillige Engagement der Bürgerinnen und Bürger. Wer sich freiwillig engagiert, leistet einen Beitrag zu einer Gesellschaft, die auf Vertrauen und Solidarität, Eigeninitiative und Verantwortung setzen kann. Deshalb brauchen wir aber auch mehr Anerkennung für die Engagierten. Es sollte weniger selbstverständlich genommen werden, was andere freiwillig leisten. Politik muss hier motivieren, ermutigen und ermöglichen und die Rahmenbedingungen verbessern."
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Heike Brehmer, 48
Mitglied des Deutschen Bundestages
Mitbegründerin, Vorstandsmitglied und Schirmherrin von "Jedem Kind sein Verein"
"Eine Gemeinschaft ist nicht die Summe von Interessen, sondern die Summe von Hingabe" - Antoine de Saint-Exupèry
"Jedem Kind sein Verein" will seit 2010 Kinder und Jugendliche für das den Eintritt in einen Verein begeistern. Vielerorts gibt es ein großes Vereinsangebot ob Fußballvereine, Jugendfeuerwehr, Modellbahnclub, oder Turnvereine. Aber oft stellt die Suche nach einer sinnvollen Freizeitbeschäftigung für ihre Sprösslinge Eltern vor eine Menge Fragen: Was ist das Richtige für mein Kind? In welchem Verein ist es gut aufgehoben? Wer ist Ansprechpartner? Können wir uns den Mitgliedsbeitrag überhaupt leisten? Wir wollen Kindern egal aus welchen materiellen Verhältnissen sie stammen die Möglichkeiten organisierter Freizeit näherbringen und den Vereinen den Nachwuchs sichern. Eine Vereinsmitgliedschaft kann Kindern und Jugendlichen mehr bieten, als nur eine Beschäftigung am Nachmittag. Sie kann die Entwicklung zu gesellschaftsfähigen und teilhabenden Persönlichkeiten unterstützen. Die Vereine wiederum erhalten durch "Jedem Kind sein Verein" wertvolle Unterstützung. Das ist wichtig, weil Vereine einen Beitrag für unsere Gesellschaft erbringen. Sie wecken ungeahnte Interessen, geben ihrer Umwelt Impulse und erweitern Horizonte. Durch ihre Arbeit werten sie das örtliche Bildungs, Kultur und Freizeitangebot auf und machen Ihre Heimat lebenswerter."