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Ehrenamtsbotschafter

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Jens Ackermann, 35
Mitglied des Deutschen Bundestages
ehrenamtlich engagiert in der Sportjugend Börde
"Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom"
"Es macht mir Spaß, mich in der Sportjugend Börde zu engagieren. Wir sind ein tolles Team, welches Ferienfreizeiten, Tourniere und vieles mehr organisiert. Dabei sind Integration und "Keine Macht den Drogen" die Überschriften. Toleranz und eine sinnvolle Freizeitgestaltung sind das Ziel. Ich möchte jeden einladen, sich ehrenamtlich einzubringen. Frei nach dem Motto von J.F. Kennedy: "Frag nicht, was Dein Land für Dich tun kann. Frag, was Du für Dein Land tun kannst"."
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Dr. Michael Arndt, 59
Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin (SPD-Fraktion)
ehrenamtlich engagiert
"Nur den Menschen verpflichtend!"
"Seit vielen Jahren setze mich als bau- und wohnungspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Abgeordnetenhaus von Berlin auch über meine berufliche Tätigkeit hinaus für die Teilhabe aller Gruppen sozial Benachteiligter am gesellschaftlichen Leben ein. Deswegen ist die Förderung von Genossenschaften und Mieterbeiräten das Gebot der Stunde. Aktuell engagiere ich mich dafür, dass die von der Bundesregierung geplanten Kürzungen beim Programm "Soziale Stadt" sowie der Städtebauförderung nicht umgesetzt werden, da diese äußerst negative Folgen für die ehrenamtliche Gestaltung des Quartiersmanagements mit sich bringen würden. Die Ehrenamtsarbeit würde somit quasi erstickt und ein friedliches Zusammenleben aller Menschen in sogenannten "Problembezirken" gefährdet werden. Haushaltssanierung darf grundsätzlich nicht zu Lasten sozialer Brennpunkte gehen und den Frieden in den Städten gefährden! Ich bin der Auffassung, dass freiwilliges Engagement in unserer Gesellschaft unabdingbar ist, um ein tolerantes Miteinander zu ermöglichen. Es bedarf daher dringend der Förderung und Anerkennung. Dies gilt auch im Rahmen der laufenden Novellierung des Berliner Hochschulgesetzes. Auch hier bin ich stets darum bemüht, dass ehrenamtliches Engagement bei der Anrechnung von Studienleistungen Berücksichtigung findet. Die ehrenamtliche Tätigkeit im Allgemeinen und in Bezug auf das Quartiersmanagement im Speziellen bietet einen weitaus intensiveren und vertrauensvolleren Zugang zu den Menschen als staatliche und profitorientierte Institutionen. Wer sich den Menschen verpflichtet, muss jenseits von Staat und Markt agieren!"
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Rainer Arnold, 60
Bundestagsabgeordneter
war über 20 Jahre ehrenamtlich engagiert
"Ehrenamtliches Engagement ist keine Einbahnstraße!"
"Als Bundestagsabgeordneter, der sich selbst über viele Jahre ehrenamtlich eingebracht hat, kann ich junge Leuten nur ermutigen, sich auch heute freiwillig zu engagieren. Damit leisten sie nicht nur einen wertvollen Beitrag für eine wache, lebendige Gesellschaft, in der Miteinander und Mitbestimmung gelebt werden und in der sich viele unterschiedliche Menschen angenommen und aufgehoben fühlen. Wer sich ehrenamtlich in Politik, Vereinen und Verbänden einbringt, lernt vielmehr auch für sich selbst eine ganze Menge dazu: Wie man Menschen zusammenbringen, sie mitzunehmen, und motivieren kann, wie man schließlich gemeinsam Ziele zu erreichen und Aufgaben bewältigen kann, vor denen der einzelne längst kapituliert hätte. Ehrenamtliches Engagement ist deshalb keine Einbahnstraße, sondern auch eine exzellente Schule fürs Leben!"
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Günter Baaske, 53
Landtagsabgeordneter und Minister für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie in Brandenburg
ehrenamtlich engagiert
"Das Ehrenamt ist der Kitt unserer Gesellschaft."
"Das Ehrenamt ist der Kitt unserer Gesellschaft. Es gibt den Nehmenden Glück und kann die Gebenden glücklich machen. Es füllt und ist erfüllend. Ich bin gerne in meinem Ehrenamt im kommunalen Parlament, dem Kreistag Potsdam-Mittelmark, und im ´Netzwerk Gesunde Kinder` Bad Belzig. Ohne den Einsatz der Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtler wären viele für den gesellschaftlichen Zusammenhalt notwendige Leistungen kaum möglich. Dazu gehören Sport und Feuerwehr, Arbeit in und für Kitas und Schulen, Stadtteilvereine, Arbeit für Familien oder Menschen mit Behinderungen, Schöffentätigkeit, Denkmalschutz, Seniorenarbeit oder Naturschutz. In Brandenburg ist ein Drittel der Bevölkerung im Ehrenamt. Damit hat das Land den Spitzenplatz in Ostdeutschland. Frauen und Männer sind gleichermaßen engagiert; im Sozialbereich aber deutlich mehr Frauen. Deshalb: Männer ran! Wir brauchen Euch auch im sozialen Ehrenamt. Bürgerschaftliches Engagement braucht gute Rahmenbedingungen. Deshalb unterstützt die brandenburgische Landesregierung das freiwillige Engagement. Beispielsweise durch den neuen Freiwilligenpass oder den Versicherungsschutz im Ehrenamt. Aber wir brauchen eine noch stärkere Anerkennungskultur für das Ehrenamt; das ist eine konkrete Aufgabe im "Europäischen Jahr der Freiwilligentätigkeit 2011"."
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Sabine Bätzing - Lichtenthäler, 35
Mitglied des Bundestages
ehrenamtlich engagiert
"Abgeordnete zu sein, heißt Verantwortung zu tragen. Und nicht über rote Teppiche zu flanieren."
"Das Ehrenamt in Deutschland hat, so bitter das eigentlich für die Politik auch ist, die Funktion, den Staat von seinen Aufgaben zu entlasten. Viele, ja die meisten Leistungen, die ehrenamtlich erbringen, müsste der Staat ohne diese selber durchführen. Dies gilt besonders bei Ehrenämtern im sozialen Bereich. aufgrund dieser Tatsache ist der Staat und sind die Abgeordneten auch verpflichtet, für die Ehrenamtlichen zu sorgen und ihnen ihre Tätigkeit nicht noch zu erschweren. Es geht dabei nicht darum, Ehrenamtlichen einen finanziellen Ersatz für ihre Tätigkeit zu geben, das wollen die Meisten gar nicht und ein adäquater Ersatz wäre auch gar nicht möglich. Es gehört aber dazu, Rahmenbedingungen zu setzen und das Ehrenamt öffentlich anzuerkennen"