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Aus dem Jugendwerk 2013

25.11.2013

Weichenstellung für 2014: Klausurtagung des Landesjugendwerkes in Stralsund

Im Stralsunder Ortsteil Devin fand am Samstag, den 16. November 2013, die Klausurtagung des Landesjugendwerksvorstandes und der -geschäftsstelle statt. Es ging nicht nur um die Planung des nächsten Jahres, sondern auch um die Auswertung der Projekte, Kurse und Fahrten des aktuellen Jahres. Eingebettet war die Tagung in eine Bildungsfahrt, die die Teilnehmer_innen in die Hansestadt Stralsund brachte. Neben der inhaltlichen Arbeit konnte somit auch etwas Kultur am historischen Hafen der Stadt geschnuppert werden.

22.11.2013

Jugendwerk und AWO gegen Rechts

Distanzierung von jedweder Instrumentalisierung durch rechtsextreme Gruppen. Aufruf zur Gegendemo gegen Nazi-Aufmarsch in Schöneweide am 23. November 2013.

28.10.2013

Herbstferien für Flüchtlingskinder

Sie und ihre Eltern sind erst vor kurzem nach Deutschland gekommen. Ihre Herkunftsländer sind Serbien, Tschetschenien oder Syrien – nach ihrer Flucht sind sie schließlich in verschiedenen Wohnheimen in Berlin untergekommen.

03.10.2013

Für eine humane Flüchtlingspolitik

Seit zwei Jahren steigen erstmals seit den frühen 1990er Jahren wieder die Flüchtlingszahlen in Deutschland. Diese steigenden Zahlen wurden noch vor wenigen Monaten von einer nicht gerade geringen Anzahl hochrangiger Politiker_innen, darunter u. a. der Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich, als ein Problem aufgefasst, das es zu lösen gelte. Nicht nur am rechten Rand geistern Worte wie „Asylflut“ und „Asylmissbrauch“ herum, durchaus auch in der vermeintlichen „Mitte“ der Gesellschaft. Es scheint sich getreu dem Motto zu verhalten: „Je höher die Zahl der Asylanträge, umso größer das Problem für die deutschen Sozialsysteme.“

09.09.2013

Mit Kanus und Fahrrädern durchs Ruppiner Land

Was haben Theodor Fontane und Kanus eigentlich gemeinsam? Die Antwort ist ganz einfach: Beides war Teil der jüngsten Bildungsfahrt des Landesjugendwerkes der AWO Berlin! Am letzten Augustwochenende ging es ins beschauliche Ruppiner Land – und zwar ganz konkret in den Neuruppiner Ortsteil Gnewikow. Dort konnten die Teilnehmer_innen der Fahrt ein abwechslungsreiches Wochenende erleben, das sich durch einen Mix aus Kultur, Sport und Spaß auszeichnete.

10.08.2013

SommerferienCamp für Flüchtlingskinder

In den Sommerferien fand im Jugendclub „Judith Auer“ ein sechswöchiges Feriencamp für Kinder aus der Erstaufnahmestelle für Flüchtlinge „AWO Refugium Rhinstraße“ statt. Gemeinsam mit dem Landesjugendwerk der AWO Berlin konnte so ein vielfältiges pädagogisches Angebot für die Kinder angeboten werden, die erst vor kurzem nach Deutschland geflüchtet sind und jetzt im Rahmen ihres Asylgesuchs im AWO Refugium untergekommen sind.

12.07.2013

Rechte Stimmungsmache gegen Flüchtlinge in Marzahn-Hellersdorf

Am Dienstag fand in Hellersdorf eine offizielle Bürgerversammlung anlässlich der Eröffnung einer Notunterkunft für Flüchtlinge in einer ehemaligen Schule in der Carola-Neher-Straße statt. Schon im Vorfeld der Veranstaltung, die vom Bezirksamt (BA) Marzahn-Hellersdorf organisiert wurde, machte eine rechte „Bürgerinitiative“ mit rassistischen Parolen gegen die geplante Flüchtlingsunterkunft mobil. Bei einigen anwesenden Einwohner_innen fielen diese Sprüche leider auf fruchtbaren Boden. Immerhin waren auch zahlreiche Menschen gekommen, die sich für die Belange von Flüchtlingen einsetzen und sich pro Notunterkunft positionierten. Jedoch konnten NPD-Kader durch gezielte Stimmungsmache vor Ort eine aggressive Grundstimmung erzeugen und viele Klischees, die mit Flüchtlingen assoziiert werden, erfolgreich reproduzieren.

05.06.2013

Hilfe für Hochwasserbetroffene – AWO startet Spendenaktion

In Solidarität mit den Betroffenen möchte der AWO Bundesverband angesichts der Situation in den Hochwassergebieten auf einen Spendenaufruf des AWO Landesverbandes Sachsen sowie eine Spenden-Aktion des AWO Landesverbandes Sachsen-Anhalt hinweisen.

29.05.2013

Hamburg, meine Perle / du wunderschöne Stadt …

Das vergangene Wochenende stand für das Landesjugendwerk der AWO Berlin ganz im Zeichen der Bildungsfahrt nach Hamburg. Nach den Bildungsfahrten nach Dresden (2011) und Magdeburg (2012) stand nun Hamburg auf dem Plan, sodass wir im Grunde der Elbe flussabwärts gefolgt sind. An der Elbmündung gab es viel zu entdecken: die HafenCity, die Speicherstadt, St. Pauli mit der Reeperbahn und den Vorort Blankenese mit seinem Treppenviertel. Um wirklich alles sehen zu können, war die Zeit jedoch viel zu kurz …

13.05.2013

Klönschnack und Meer – Jugendwerk op Platt

Am verlängerten Himmelfahrtswochenende trafen sich verschiedene Jugendwerke aus dem gesamten Bundesgebiet in Kiel zum alle zwei Jahre stattfindenden Bundesjugendwerkstreffen. Veranstaltungsort war das Ostsee-Jugenddorf Falckenstein, das sich nur einen Steinwurf vom Ostseestrand entfernt befand. Das Landesjugendwerk der AWO Berlin war ebenfalls mit einer Gruppe Jugendlicher vor Ort. Von Donnerstag bis Sonntag standen der Austausch mit anderen Jugendwerk(l)er_innen sowie verschiedenste Workshops und Exkursionen im Mittelpunkt, aber auch der Spaß und geselliges Beisammensein kamen nicht zu kurz.

18.04.2013

Der Umgang Berlins mit seinen Flüchtlingen

In den letzten Monaten verzeichnen die Bundesrepublik Deutschland (und das Land Berlin) einen verstärkten Zuzug von Menschen aus Rumänien und Bulgarien. Obwohl wir derzeit von Flüchtlingszahlen wie Mitte der 1990er Jahre sehr weit entfernt sind, wird die aktuelle Situation übermäßig dramatisiert. Die Berliner Senatorin für Arbeit, Integration und Frauen, Dilek Kolat, hat vor kurzem einen „Berliner Aktionsplan zur Einbeziehung ausländischer Roma“ vorgestellt, der jetzt eine gewisse Abhilfe schaffen soll. Darüber hinaus gelangt das Verhalten der Berliner Behörden und Ämter gegenüber Flüchtlingen verstärkt in die Kritik.

19.03.2013

Bericht von der Mitgliederversammlung des Landesjugendrings Berlin: Integrationsdebatte und Erfolg für das Landesjugendwerk der AWO Berlin

Am vergangenen Samstag, den 16. März 2013, fand in der Jugendbegegnungsstätte Alte Feuerwache in Berlin-Mitte die 24. Mitgliederversammlung des Landesjugendrings Berlin statt, unter dessen Obhut verschiedenste Berliner Jugendverbände organisiert sind und der zugleich die Kompetenzen seiner Mitgliedsverbände bündelt und deren Positionen nach außen vertritt. Dieses Jahr lag der inhaltliche Schwerpunkt der Versammlung auf dem Thema „Integration“. Die Nachwahlen zum Vorstand des Landesjugendrings sahen darüber hinaus einen Erfolg für uns: Die Landesjugendwerksgeschäftsführerin Andrea Niemann wurde als Beisitzerin in den Vorstand berufen!

05.03.2013

Die Proteste um die geplante Nutzung des Marie-Schlei-Hauses als Flüchtlingsunterkunft oder Wie viel sind uns Schutzbedürftige wert?

Seit über zwei Wochen schwelt nun schon der Streit um die geplante, künftige Nutzung des Marie-Schlei-Hauses am Eichborndamm in Wittenau als Flüchtlingsunterkunft. Nachdem die AWO mitgeteilt hatte, die Nutzung des Gebäudes als Pflegeeinrichtung aus wirtschaftlichen Gründen beenden zu müssen, brandete im Bezirk Reinickendorf eine regelrechte Protestwelle von Anwohner_innen auf. Der Ton in der Diskussion wird seitdem immer rauer, teilweise werden sogar Schreckensszenarien entworfen. Dabei sollte es doch stattdessen um die Frage gehen, wie viel uns Menschen wert sind, die Asyl in Deutschland suchen. Warum sollte da gerade die Arbeiterwohlfahrt zurückstehen, die sich doch gerade den Schutzbedürftigen verschrieben hat?

02.02.2013

Berliner Kinder und Jugendliche wählten ihr Spiel des Jahres 2012

Im Zeitraum vom 14. September bis 08. Dezember 2012 konnten Berliner Kinder und Jugendliche ihr persönliches Spiel des Jahres 2012 bestimmen – somit waren sie die etwas andere Spiele-Jury. Wer, wenn nicht sie, könnten die besten Juroren sein, wenn es um das wichtigste bei einem Spiel geht: den Spielspaß! Veranstaltet wurde die Wahl von der Spielewerkstatt Kerber, die vom AWO-Jugendclub „Judith Auer“ und dem Landesjugendwerk der AWO Berlin in der Organisation und den Spieletests mit vielen Kindern und Jugendlichen unterstützt wurde.

14.01.2013

Abenteuer statt Krieg – das falsche Bild der Bundeswehr

Es ist die Rede von Kameradschaft und Abenteuerlust statt Lebensgefahr und Krieg, von Pferden statt Panzern, von Übungen statt Kämpfen. Die Bundeswehr vermittelt in ihrer Werbung ein Bild, das alle negativen Elemente des Dienstes an der Waffe ausblendet. Erreicht werden sollen in erster Linie Jugendliche und junge Erwachsene, die der Armee seit dem Aussetzen der Wehrpflicht nicht mehr automatisch zulaufen. Der freiwillige Wehrdienst ist ein Ladenhüter und die Abbrecherquote bei den jungen Freiwilligen ist deutlich höher als erwartet: Aber gestattet dies eine solch einseitige Reklame für die Bundeswehr?