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AWO Landesverband Berlin e.V. und somit auch das Landesjugendwerk melden Planinsolvenz an!

18.11.2010„Dieser Weg wird kein leichter sein. Dieser Weg wird steinig und schwer.“ Mit diesen Zeilen landete Xavier Naidoo einen deutschen Charterfolg und leider trifft genau dieses Lied momentan den Nagel unserer Situation auf den Kopf.

Liebe Jugendwerk(l)erinnen und Jugendwerk(l)er,
wie ihr im Laufe der Woche wahrscheinlich bereits aus Presseartikeln, Radio- sowie Fernsehberichten und E-Mails mitbekommen habt, hat der AWO Landesverband Berlin e.V. und somit auch das Landesjugendwerk im AWO Landesverband Berlin e.V. am Montag, den 15. November 2010, Planinsolvenz beim Amtsgericht Charlottenburg angemeldet.

Was bedeutet Planinsolvenz (siehe rechtsseitiger Link) für das Landesjugendwerk heute und in Zukunft?
Alle Gelder werden erst einmal eingefroren und nur auf Anfrage und Zustimmung des Insolvenzverwalters zweckgebunden wieder freigegeben. Dies geschieht, weil erst einmal alle Gelder geprüft werden müssen und somit ein möglichst genauer Verhandlungsrahmen gegenüber den Gläubigern hergestellt werden kann.

Durch diese unvorhergesehene Situation sehen wir uns derzeit sowohl in der Geschäftsstelle als auch im Vorstand des Landesjugendwerkes völlig neuen Aufgaben, Handlungs- sowie Denkmustern gegenüber.

Und obwohl Xavier Naidoo mit seinen Liedzeilen unsere ungewisse aber dennoch vielversprechende Zukunft sehr treffend beschreibt, glauben wir als Landesjugendwerk fest daran, dass sich am Ende des Insolvenzverfahrens wieder ein edler Phönix aus der Asche erheben wird. Gemeinsam mit der AWO, die in den letzten Wochen an den Grenzen des Möglichen gearbeitet hat, und vielen Solidaritätserklärungen werden wir in den nächsten Wochen und Monaten Seit‘ an Seit‘ für unsere AWO einstehen.

Informationen zu den Hintergründen der Insolvenz bzw. Überschuldung könnt ihr der auf der rechten Seite eingestellten Pressemitteilung des AWO Landesverbandes Berlin e.V. entnehmen.